Oh wie schön ist Panama...

Übersichtskarte

Mal ein bisschen Kultur

Montag, 11.05.2015

So meine Lieben, jetzt gibt es endlich mal wieder etwas neues von mir. Tut mir leid das ihr so lange warten musstet, aber es hat sich nunmal auch in Panama der Alltag eingestellt und ich erlebe nicht mehr ganz so viele spannende Sachen wie am Anfang und ich bin auch einfach immer zu faul gewesen etwas zu schreiben. Diesmal will ich euch auch nicht so viel ueber meine Erfahrungen sondern, eher ueber die Kultur, die Mentalitaet und das Essen berichten. Ich habe naemlich einen Link im Internet gefunden der meiner Meinung nach Perfekt auf das Leben in Panama zutrifft.

http://travelingmywayhome.com/2015/01/06/things-you-learn-in-latin-america/

 

1. Eine Sache die man sehr schnell lernt, ist aufjedenfall das die Leute in Panama alle viel entspannter sind und es mit der Zeit nicht ganz so eng gesehen wird. weshalb es auch oefter mal vorkommt das jemand zuspaet kommt. Sehr beliebt ist auch das Wort „ahora“ bzw ,,ahorita“ was eigentlich so viel bedeutet wie ,,jetzt“.Aber wenn ein Panamaeno ,,jetzt“ sagt meint er natuerlich nicht jetzt, sondern einen Zeitraum der sich ueber mehrere Stunden hinweg ziehen kann. Am Anfang fand ich es echt etwas stoerend, wenn meine Gastfamilie z.B. meinte das wir,,ahorita“ wegfahren und ich noch 3 Stunden warten musste, aber mittlerweile habe ich mich dran gewoehnt und sehe es einfach etwas entspannter.

2. Und spaetestens wenn du deine erste panamesische Fiesta besucht, wirst du feststellen das du einfach nicht tanzen kannst. Ich weiss nicht wieso aber irgendwie koennnen die Panamenos ihre Huefte einfach besser bewegen als jeder Deutsche. Grundsaetzlich tanzen die Leute hier auch gerne und vorallem mit viel Koerperkontakt. Seit einiger Zeit besuche ich auch einen Tanzkurs der von meiner Organisation AFS organisiert wurde, um ein bisschen tanzen zu lernen. Im Moment haben wir uns Hauptsaechlich mit Tipico Taenzen beschaeftig, aber in naechster Zeit wollen wir uns auch noch mit etwas Party-tauglicheren Taenzen wie Salsa, Merenge und Bachata beschaeftigen, worauf ich mich schon total freue.

3. Dann bleiben wir doch gleich mal bei der Musik, wenn man durch die Strasse laeuft wird man hauefig von lauter Musik beschallt, und auch in den Bussen kann man sich kaum unterhalten weil laute Musik laeuft. Besonders gerne hoeren die Menschen hier Reagee. Ausserdem sind grosse, laute Boxen welche im Kofferraum der Autos installiert sind besonders bei der juengeren Bevoelkerung beliebt.

4. Ja Reis gibt es hier wirklich immer! Eigentlich essen die Menschen hier jeden Tag Reis und es gibt nicht mal wirklich verschiedene Varianten. Besonders beliebt ist ,,Arroz blanco“, also einfach normaler trockener Reis, meistens mit einem Stueck Fleisch als Beilage. Besonders gerne wird auch fritierter Reis gegessen, was ich persoenlich eher ekelig finde. Ausserdem sehr beliebt sind Reis mit Bohnen oder Linsen. Zu besonderen anlaessen gibt es dann auch mal ,,Arroz con Pollo“, Reis zubereitet mit Gemuese und Huenchen. Dementsprechend ist das Essen hier nicht sehr abwechslungsreich und es gibt eher selten mal Kartoffeln oder Nudeln. Ich glaube in Deutschland kann ich auch gut einige Zeit erstmal ohne Reis auskommen. Sonst laesst sich zum Essen noch Sagen das sehr viel frittiert wird, man koennte sogar sagen alles.

5. Ja vlt interessiert es einige, aber mein Spanisch wird mit jedem Tag besser und ich kann mich mittlerweile auch ohne Probleme verstaendigen. Trotzdem gibt es in ganz Latein Amerika verschiedene Spanische Akzente mit zum Teil auch ganz anderen Woerten. Auch unterscheidet sich das Spanisch hier von dem Spanisch in Spanien, so sucht man z.B die 2. Pluralform hier vergebliech.

7. Zum aussehen hier, natuerlich entsprechen nicht alle Leute hier dem typischen Lateinamerikanischem Bild, aber die Menschen haben schon eher dunklere Haut, braune Augen und braune oder schwarze Haare. Deswegen falle ich hier mit meiner hellen Haut und meinen blonden Haaren auch besonders auf. Da man die Maenner hier so gut wie alle Machos sind, kann ich nicht einen Tag durch die Strassen laufen ohne Komplimente fuer meine Aussehen zu bekommen. Was man den Menschen hier aber lassen muss ist die Gastfreundlichkeit und die Hilfsbereitschaft, fast alle Menschen hier sind super nett und probieren bei Problemen so gut wie moeglich zu helfen.

8. Ja auch wenn man es nicht unbedingt denkt, Chinesen gibt es hier wirklich ueberall. Die meisten betreiben kleine Supermaerkte, die sogenannten ,,Chinos“, welche die noetigsten Lebensmittel besitzen und fast an jeder Strassenecke zu finden sind. Eigentlich ganz praktisch, denn fast jeder hat einen ,,Chino“ in seiner Naehe und kann so mal kurz zum ,,Chino“um die Ecke gehen, wenn noch irgendwas fehlt.

9. Adressen sucht man hier auch vergeblich,aber die braucht man auch nicht wirklich, weil Post bekommt man eh nicht nach Hause geliefert, sondern muss man beim naechstgelegenen Postbuero abholen. Und man kann dem Taxifahrer oder einem Besucher auch gut an Hand von nahgelegenen Supermaerken, Baeumen oder Haeusern erklaeren wo man wohnt bz. Hin will. Außerdem bestehen sehr viele Staedte hier nur aus einer Art Hauptstrasse, an der sich Supermaerkte etc. befinden, von der dann noch einige kleinere Strassen abzweigen.

10. Ja die Panamenos und die Zeit sind eine Sache fuer sich, so gut wie niemand kommt puenklich, weil man laesst sich gerne Zeit, besonders beim schoen machen. Aber wenn man sich erstmal daran gewoehnt hat ist es auch gar nicht mehr so schlimm und man kann ein viel entspannteres Leben fuehren, denn niemand ist sauer wenn man zu spaetu zur Arbeit, Schule oder einem Treffen kommt. Auch muss man sich nicht beeilen um einen Bus etc. zu bekommen, den es gibt eh keine Fahrplaene, sondern man stellt sich einfach an die Strasse und wartet ab das ein Bus vorbei faehrt.

11 Da ich noch nie in Mexico war kann ich zu diesem Punkt nichts sagen.

Ob diese Punkt wirklich auf komplett Lateinamerika zustimmen kann ich nicht sagen, aber zumindest Panama laesst sich ganz gut mit diesen Punkten beschreiben und so hoffe ich konnte ich euch einen kleinen Einblick in die Lebensweise hier geben. Und zumindest ein weiteres Lateinamerikanisches Land werde ich bald noch kennen lernen, denn Anfang Juli werde ich mich aufmachen nach Costa Rica.

Hasta Luego

Geburtstag & Karneval

Dienstag, 17.03.2015

So endlich gibt es mal wieder was neues von mir, ja ich muss sagen ich gehoere in letzter Zeit nicht gerade zu den fleissigsten Blogschreibern. Aber da natuerlich mal wieder einiges passiert ist, gibt es hier endlich mal wieder ein paar neue Zeilen von mir. 

 

Erstmal hatte ich natuerlich Geburtstag und dieser wird nicht nur in Deutschland, sondern natuerlich auch in Panama gefeiert. Nach dem ich am morgen erst einmal mit meiner Deutschen Familie geskypt habe, hab ich dann am Abend Besuch von den anderen Deutschen und meiner Gastfamile bekommen Zusammen haben wir Pizza und Kuchen gegessen. Ganz  nach panamesischer Tradition bekam ich dann noch ein Piñata und mir wurde natürlich auch Kuchen ins Gesicht geschmiert.

 

Einen Tag spaeter ging es dann fuer mich wieder los Richtung Las Tablas zum groessten Karneval in Panama. Zusammen mit einigen anderen Deutschen feierten wir dann hier von Freitag bis Dienstag Karneval. Der Karneval beginnt ueblich am Freitag Abend mit der Kroenung der Koeningen und endet am Dienstag, da auch hier Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt.  Karneval hier in Panama unterscheidet sich sich schon etwas von dem in Deutschland. Tagsueber wird auf der Strasse gefeiert und die Leute werden mit grossen Wassertanks nass gespritzt. Am Abend geht man dann gewoenlich noch in eine Disko zum feiern. Auch sind die Wagen der Koeningen meines erachtens deutlich schoener und aufwendiger geschmueckt als in Deutschland,  was vlt daran liegt das es einen Kampf zwischen den beiden Koeningen der Calle Abajo und der Calle Ariba gibt. Fuer alle die noch etwas mehr ueber den panamesischen Karneval erfahren moechten gibt es hier einen Link zum Nachlesen. http://www.travelpanama.eu/landesinformationen/karneval-in-panama.html 

Ich zumindest kann sagen das mir der Karneval hier in Panama sehr gut gefallen hat und ich die Tage sehr genossen habe. 

Nach dem Karneval habe ich mich dann erstmal ein paar Tage erholt, bevor es dann wieder in die Schule ging, den am 2.3 fing hier das neue Schuljahr an. Ich arbeite zwar wieder in der Kinderklasse aber habe jetzt neue Schueler. Ganze 28 Kinder zwischen 4 und 5 Jahre gehoeren jetzt zu meiner Klasse. Da die Kinder fast alle noch nie zur Schule gegangen sind, gehoert es jetzt erst einmal die Kinder an die Schule zu gewoehnen, dass ist nicht immer ganz leicht und manchmal fühle ich mich mehr wie eine Mutter als wie eine Lehrerin . Trotzdem habe ich die Kinder schon total in mein Herz geschlossen.

 

Anfang März habe ich außerdem Besuch aus Deutschland bekommen.  Meine Mutter und ihre Freundin waren für einige Tage da und gemeinsam haben wir einiges unternommen 

 

So das war es dann erst einmal wieder,  ich hoffe diesmal müsst ihr nicht wieder so lange auf ein Lebenszeichen von mir warten. 

 

Besos y abrazos 

 

Halbzeit

Mittwoch, 11.02.2015

So die Haelfte meines Jahres hier in Panama ist schon rum. Kaum zu glauben, denn irgendwie kommt es mir vor, als waere ich erst gestern in den Flieger Richtung groesstes Abenteuer meines Lebens gestiegen. Hinter mir liegt nun also ein halbes Jahr mit vielen neuen und schoenen Eindruecken, einigen Kulturschockmomenten, vielen neuen netten Menschen und leider auch einigen traurigen Momenten des Heimwehs. Irgendwie ein komisches Gefuehl zu wissen, das ich jetzt schon laenger hier bin als ich noch bleiben werde auch wechseln die Gefuehle momentan immer wieder zwischen bald bin ich schon wieder in Deutschland und mir bleibt nicht mehr viel Zeit hier & eigentlich ist ein halbes Jahr noch eine unendlich lange Zeit...

 

                                                       

 

So jetzt will ich euch aber erstmal wieder auf dem laufenden Halten was hier in den letzten Wochen so passiert ist. Da Anfang Februar das Halbzeitcamp meiner Organisation AFS anstand, hiess es mal wieder auf nach Panama Stadt. Das Camp an sich war wie immer eher unspektakulaer und eher langweilig.                                                                                          Aber da wir eh schon den langen Weg nach Panama Stadt auf uns genommen haben ( 10 Stunden Bus fahrt) haben wir uns vorher noch 3 schoene Tage auf den San Blas Inseln gemacht. Bei den San Blas Inseln handelt es sich um eine Inselgruppe in der Karibik, zu denen insgesamt 365 Inseln gehoeren. Nach einer nicht gerade angenehmen Autofahrt durch die San Blas Hills und einer rasanten Bootsfahrt, bei der keiner ganz trocken blieb, erreichten wir dann das absolute Paradies, bis jetzt echt der schoenste Ort den ich hier gesehen habe. Aufjedenfall lebten wir hier 3 Tage bei den Kunas, einer Gruppe Ureinwohner, und haben in einfachen Bambushuetten ohne Boden geschlafen, was zur Folge hatte, das alle unsere Klamotten irgendwann total sandig waren. Einen der 3 Tage sind wir dann noch mit einem kleinen Boot zu einer anderen Insel gefahren, die etwas verlassener war und es war noch schoener als es eh schon auf unserer Insel war.

Aber seht selbst :

 

 

Letztes Wochenende bin ich dann mit den anderen Deutschen aus meinem Dorf, nach Bugaba ( einer kleiner Stadt ca. 30min entfernt.) gefahren, hier haben wir die Feria ( eine Art Jahrmarkt) besucht und sind dann auf eine Neon- Splash- Party gegangen. Es war an sich echt ein lustiger Abend bzw. eher eine lustige Nacht, den wir sind erst mit dem ersten Bus wieder zurueck nach Volcan gefahren.

 

So das war es dann erstmal von mir, jetzt feiere ich erstmal Geburtstag und Freitag geht es dann auch schon los nach Las Tablas zum Karneval, worauf ich mich persoenlich schon total freue und echt gespannt bin, was mich so erwartet.

Muchos besos.

                                                         

Zu viele Erlebnisse

Mittwoch, 21.01.2015

Hola mis amigos! Da ich dieses Jahr noch nichts von mir hoeren lassen habe, wird es mal wieder hoechste Zeit. Erst mal hoffe ich natuerlich das ihr alle heile und gesund ins neue Jahr gerutscht seid. Mir ist dieses zumindest sehr gut gelungen und ich habe im neuen Jahr auch schon einige Sachen erlebt. Da hier im Moment sowohl Sommer wie auch Schulferien sind, ich also nicht arbeiten muss, hab ich die Zeit genutzt um ein bisschen was von Panama zu sehen.

Erst einmal will ich euch jedoch ueber mein Silvesterfest berichten. Ich habe den Abend ganz gemuetlich mit meiner Gastfamilie verbracht. Zunaechst sind wir alle zusammen in die Kirche gegangen, danach haben wir zusammen gegessen. Und danach begann das grosse Warten auf Mitternacht. Und was soll ich sagen, dann lief es wie wahrscheinlich auf der ganzen Welt ab. Wir haben mit einem Sektchen angestossen, uns ein frohes neues Jahr gewuenscht und uns das Feuerwerk angeschaut.

Noch etwas muede vom vorigen Abend ging es am 1. Januar dann gleich auf große Reise. Zusammen mit 2 anderen deutschen Freiwilligen aus meiner Stadt, habe ich mich zunaechst auf ihn Richtung Santa Catalina, einen echt schoener Fleck Erde am Pazifik. Hier verbrachten wir einige ruhige Tage. Von hier aus machten wir auch eine Boots- bzw. Schnorchelausflug zur Isla Coiba. Hier erwartete uns das reinste Paradies, ein wunderschoener Strand und das auch noch ganz fuer uns alleine. Ausserdem konnten wir Schildrkoeten, Delfine und ganz viele andere tolle Tiere sehen.

                            

Danach ging es dann weiter nach El Valle, einen kleinen ruhigen, aber total schoenen Ort in den Bergen. Wir nutzen die schoene Natur hier zum Wandern aus. Das Highlight war allerdings die Canopytour die wir gemacht haben. Hierbei handelt es sich um eine Seilbahnfahrt durch eine Art Urwald. Auch wenn ich am Anfang echt etwas Angst hatte, war es eines der schoensten Erlebnisse des gesamten Urlaubes, denn es war einfach ein Gefuehl von totaler Freiheit. Ausserdem konnten wir Faultiere und Schmetterlinge in den buntesten Farben sehen.

                                                                                           

Am Ende ging es dann ab in die Karibikkueste. Um hier hinzukommen, mussten wir allerdings erst einmal durch Colon, die haesslichste und gefahrlichste Stadt Panamas, fahren. Hier haben wir uns echt nicht wohl gefuehlt und deswegen haben wir nur schnell einmal den Bus gewechselt und uns auf in Richtung Traumstrand verbracht. Da wir schon so viel im Urlaub erlebt haben, stand hier eher Entspannung auf dem Programm und wir haben auf verschiedenen kleinen Inseln die Sonne genossen. Aussedem besuchten wir das kleine Oertchen Portobelo, in dem fruher zur Kolonialzeiten die Spanier ihr Unwesen treibten. 

Auf dem Nachhauseweg, haben wir dann noch einen kleinen Abstecher zu den Gatunschleusen, also den Schleusen des Panamaskanals, welche sich auf der Karibikseite befinden, gemacht. Hier hatten wir das Glueck zu sehen wie ein Kreuzfahrtschiff verschleust wird. Dies war echt total beeindruckend.

 

                                                                 

Als ich dann nach zwei Wochen endlich mal wieder zu Hause angekommen war, ging es gleich wieder auf in das naechste Abenteuer. Ganze 3475m habe ich auf mich genommen um den hoechsten Punkt Panamas zu erreichen. Oben angekommen habe ich dann mit einigen anderen Freiwilligen eine Nacht gezeltet, bevor wir uns am naechsten morgen wieder auf den Weg nach unten machten. Leider konnten wir die wunderschoene Aussicht nicht so ganz geniessen, da es leider etwas nebelig war. 

 

Das war es auch erst einmal wieder von mir, da Bilder mehr als tausend Worte sagen und ich einfach viel zu viel in letzter Zeit erlebt habe, dachte ich versuche ich mich kurz zu halten und euch lieber ein paar mehr Fotos zu zeigen.

 

Muchos besos y abrozos

Weihnachten mal anders

Montag, 29.12.2014

So es wird mal wieder Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen, was mein Leben hier angeht.Denn auch im Dezember habe ich hier so einiges erlebt.

 

Zuerst einmal war ich Anfang Dezember mit meiner Familie auf der Graduation ( Abschlussfeier ) meiner Schwester, da diese jetzt die Grundschule abgeschlossen hat. Die Grundschule geht hier anders als in Deutschland bis zur 6. Klasse. Die Graduation bestand aus einem Abendessen am 9 Dezember und der eigentlichen Zeugnissvergabe am 10. Dezember. Dieses lief beides aehnlich wie in Deutschland ab, es wurden einige Reden gehalten, einige Schueler fuehrten was vor und es gab natuerlich ganz viel essen.

                                        

Dann gab es natuerlich  noch eine Weihnachtsfeier von meiner Organisation AFS, zusammen mit allen Gastfamilien und AFS Freiweilligen sind wir auf eine Finca in der Naehe der Grenze zu Costa Rica gefahren. Wir haben zusammen gekocht und den Tag zusammen in wunderschoener Natur verbracht. Natuerlich durfte auch die typisch panamesische Dulce und eine Pinata nicht fehlen.

 

Dann mal zum Wahrscheinlich interessantesten Teil, vermutlich fragt ihr euch alle wie ich die Feiertage bzw. die Vorweihnachtszeit hier verbracht habe. Dazu laesst sich erst einmal sagen, die Panamenos stehen total auf kitsischige Weihnachtsdeko, viele Haeuser sind vor lauter bunter Lichterketten gar nicht mehr zu erkennen. Trotz dieser wundervollen Deko bin ich trotzdem leider so ueberhaupt nicht in Weihnachtsstimmung gekommen. Da ich dieses echt schade fand, hab ich versucht mich mit einigen Leckerreien in Stimmung zu bringen, aber auch Bratapfel und Plaetzchen wollten mich nicht in Stimmung bringen. Naja zu Weihnachten gehoert nun mal Kaelte und nicht Sonne und 20 Grad. Heiligabend hab ich dann mit meiner Familie verbracht, es gab aehnlich wie in Deutschland, viel essen. Allerdings werden Geschenke hier erst um Mitternacht ausgepackt von daher hiess es warten, warten,warten. Als es dann endlich 12 war, packten wir zunaechst unsere Geschenke aus und zuendeten dann ein Feuerwerk, vermutlich habe ich mich deshalb auch eher wie an silvester gefuehlt. Am 25. Januar und am 26. Januar habe ich dann mit meiner Familie verschiedene Staedte besucht. Wir waren in den Bergen in Boquete und haben uns die Wasserfaelle angeschaut und in Cerro Punta zum Fresas con Crema essen. Allerdings gibt es hier in Panama, anders als in Deutschland nur einen Weihnachtsfeiertag.

    

So jetzt seid ihr erst mal wieder bestens Informiert. Ich lasse mich dann mal ueberraschen was mich so an Silvester erwartet. Außerdem werde ich hab dem 1. Januar einmal quer durch Panama reisen, aber dazu dann mehr beim naechsten mal.

 

Bis dann wuensche ich euch einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Fiestas, fiestas, fiestas...

Dienstag, 09.12.2014

 

Hola amigos!

So da bin ich endlich mal wieder  In der letzten Zeit ist echt einiges passiert von dem ich euch jetzt mal berichten werde. 

Erstmal waren mal wieder einige Feiertage hier im schoenen Volcan. Und zwar wurde diesmal die Unabhaengigkeit von Spanien gefeiert, wieder mal mit Umzuegen am 28.11 und am 30.11. Diesesmal waren die Umzuege aber deutlich groeser und vorallem auch laenger, da nicht nur die Schulen aus Volcan desfiliert sind, sondern diesmal sind Schulen aus ganz Panama angereist. Bis spaet in die Nacht wurde also diesmal durch die Strassen gelaufen. Es gab sogar eine  kleine Feria eine Art Jahrmarkt mit verschiedenen Karusselen. Und Nachts eine Open Air Disko. Ausserdem hab ich Volcan noch nie so voll gesehen.  Leider konnte ich die Feiertage nicht komplett geniessen, da mich eine Grippe ueberkommen hat und ich so mehr oder weniger eine ganze Woche ans Bett gebunden war. Aber keine Sorge jetzt geht es mir wieder perfekt. 

 

pollera, typisch panamesische Tracht Haarschmuck   

Am 30.11 hatte dann noch meine Gastschwester Geburstatag und wir haben ihren Geburtstag mit ganz viel Kuchen, einem Besuch auf der Feria und einem Anschliessenden Pizza essen gefeiert.  

Appropo Geburtstage da gab es in der letzten Woche einige und zwar wurde nicht nur meine Schwester ein Jahr aelter sondern auch einige andere Deutsche, weshalb es einige lustige Partys diese Woche gab. Natuerlich mit ganz viel Dulce und Essen. Ausserdem darf die hier uebliche Piñata auch nicht fehlen.  ( Fuer alle die keine Ahnung haben worum es sich bei einer Piñata handelt, kurz und knapp: eine Piñata ist eine mit Suessigkeiten gefuellte Papfigur auf die mit verbundenen Augen so lange geschlagen wird, bis die Suessigkeiten rausfallen ) 

Gestern wurde dann hier auch mal wieder gefeiert, diesesmal allerdings Muttertag.  Da ich mich in Panama befinde, war der Tag natuerlich mal wieder frei Meine Gastfamile hat diesen Anlass genutzt um sich mal wieder herraus zu putzen. Nach dem alle ihre Geschenke ueberreicht haben gingen wir dann noch gemuetlich zusammen in ein Restaurant essen. 

So da ich nachher schon wieder auf die Graduacion ( Zeugnissuebergabe ) von meiner Schwester muss ist hier jetzt erstmal wider Schluss

Aber ihr seht im Moment ist es hier auf keinen Fall langweilig und mir geht es super gut, vorallem weil ich jetzt auch 3 Monate Sommerferien habe.  Ich bin jetzt erstmal gespannt auf die Weihnachtstage hier und werde mich hoffentlich bald wieder bei euch melden 

Bis dahin un abrazo 

Theresa 

Schon wieder ist ein Monat rum...

Freitag, 21.11.2014

Kaum zu glauben, aber wahr ich lebe jetzt schon seid 3 Monaten am anderen Ende der Welt und es gefaellt mir immer noch unwahrscheinlich gut. 

Seid Montag gelte ich jetzt auch ganz offiziel ein  Panameño, zumindest auf den Papier, denn ich habe jetzt endlich mein Visa.  Da ich dieses aus Panama Stadt abholen musste und 10 Stunden Busfahrt fuer einen Tag echt zu lang sind, verbrachten wir das Wochenende auch noch  in Panama Stadt. Es wurde mal wieder viel gefeiert, viel geshoppt und ein bisschen Sightseeing durfte natuerlich auch nicht fehlen.  Panama Stadt ist echt immer wieder beeindruckend und hat echt schoene Stellen zu bieten, aber es ist auch echt erschreckend wie dicht reiche und arme bzw. sichere und unsichere Gegenden nebeneinander liegen. 

                                                         

Dann will ich euch natuerlich noch von meinem echt spannenenden Migrationsbesuch berichten Viel zu frueh ( 7.30)am Montag morgen traffen sich alle deutschen Freiwilligen um zusammen zur Migration zu fahren, Da natuerlich nicht alle puenktlich kamen, hiess es ersteinmal warten warten warten.  Als wir dann gegen ungefaehr 9 Uhr alle in der Migration ankamen, ging das warten weiter. Ganz konfortabel durften wir in der total ueberfuellten Migration auf dem Boden sitzen.  Nach ca. 3 Stunden warten wurden uns dann freundlicherweise ein paar Klappstuehle gebracht.

So gegen 4 ging es dann endlich los, es wurde schnell ein Visa gemacht und dann bekammen wir  alle auch schon unser Visa, wobei es bei einigen Probleme wegen falsch geschriebenen Namen gab. 

 

Wieder zurueck in Volcan musste ich dann auch mal wieder nur einen Tag arbeiten. Da Donnerstag Abend eine Art Schulfest war, war natuerlich Donnerstag und Freitag schulfrei.  Das Schulfest war eigentlich echt schoen, es wurde extra eine Halle gemietet und  alle Klassen haben irgendetwas vorgefuehrt, entweder einen Tanz, ein Lied oder sogar ein kleines Theaterstueck. Da Weihnachten naeher rueckt war alles auf Weihnachten bezogen und alles weihnachtlich dekoriert.  Die Dekoration haben die Lehrer und ich am Donnerstag morgen vorbereitet und es lief  echt typisch panemesisch ab, alle kamen viel zu spaet und natuerlich hatte auch niemand irgendetwas zum dekorieren mitgebracht. Es wurde also hauptsaechlich immer wieder zum Supermarkt gefahren,   viel geredet, viel mit dem Handy gespielt und natuerlich mal wieder viel gegessen.  Am Ende war der Raum aber trotzdem ganz schoen dekoriert.  

Das war es dann erstmal wieder von mir 

Hasta luego 

Feiertage

Mittwoch, 12.11.2014

So ich lass mal wieder von mir hoeren. Hinter mir liegt eine echt entspannte Zeit, denn im November ist in Panama der Monat mit den meisten Feiertagen, oder besser gesagt mit den Dias Patrias  Und so hatte ich echt mehrere Tage hinter einander (3,4,5 November) frei. Am 3. November feiert man hier die Unabhaengigkeit von Kolumbien, am 4. November ist der Tag der Flagge ( ja sowas feiert man hier) und am 5 November ist ein Feiertag zu gunsten der Stadt Colon 

Die Feiertage werden hier mit grossen Umzuegen gefeiert, bei dennen alle Schulen aus dem Dorf mitlaufen. Die Schulen ueben schon mehrere Monate vorher fleissig dafuer, was natuerlich auf Kosten des Unterrichtes geht.   Zu den Umzuegen selber wird sich dann richtig schick gemacht mit Kleidern und Uniformen. Hier in Volcan gab es zwei grosse Umzuege, einmal am 3 und einmal am 4. November. Am 3 November habe ich mir den Umzug ersteinmal angeschaut und war echt ueberrascht mit wie viel Freude die Kinder mitlaufen, obwohl es echt warm war und der Weg auch nicht gerade kurz.  Die Kinder spielen verschiedene Instrumente wie Trommeln, oder eine Art Zylophon und die Maedchen tanzen meisten mit Staeben ( siehe Bild ) Am 4. November bin ich dann mit AFS selber mit gelaufen. Wir haben alle typische Trachten bekommen die wir anziehen sollten, aber ich fand meine echt haesslich. Trotzdem war es irgendwie ein echt cooles Gefuehl Teil des Umzuges zu sein. Da wir gleich am Anfang gelaufen sind, waren wir natuerlich auch zuerst fertig, wir sind dann alle zusammen auf eine Trebuene gegeangen von der man den Umzug echt gut beobachten konnnten.  Dies fand ich besonders cool, da alle Gruppen am Ende noch mal ihre Komplette Choreografie aufgefuehrt haben. Diese wurde von einer Juri bewertet und die beste Schule konnte ein Preisgeld gewinnen. 

Meine Tracht Ich und meine Schwester

Da 3 Feiertage ja nicht genug sind, folgte dann diese Woche gleich wieder der naechste (10 November). Ich hatte aber nicht nur Montatag, sondern auch Dienstag Schulfrei. Das habe ich genutzt um mich mit einer anderen Deutschen in David zu treffen.Wir haben uns ein bischen die Stadt angeschaut und waren natuerlich shoppen 

Am Freitag fahr ich dann mal wieder nach Panama Stadt um endlich mein Visa abzuholen. Dann lebe ich auch endlich ganz legal in Panama.  Aber davon und von den naechsten Feiertagen dann mehr im naechsten Eintrag   

    typische Panamesische Tracht  

 

Da Bilder meistens mehr als tausend Worte sagen, gibt es diesmal mehr Bilder. 

Adios Amigos 

 

Ausflug in die Berge

Freitag, 31.10.2014

So ich glaube es wird mal wieder Zeit fuer einen neuen Blogeintrag.  Ich weiss die Abstaende zwischen den einzelnen Eintraegen werden laenger, aber es stellt sich nunmal auch in Panama irgendwann der Alltag ein und dieser ist genau wie in Deutschland nicht sonderlich spannen. Alltag das bedeutet im Moment fuer mich Morgens arbeiten, Nachmittags Sprachkurs und Abends dann Hausaufgaben machen und den Unterricht fuer den naechsten Tag vorbereiten.  

Sonst kann ich euch noch von meinem letzten Wochenende berichten. Am Freitag bin ich erstmal nach David gefahren, um das Paket abzuholen was meine Familie mir geschickt hat. Da es hier keine Postboten gibt muss man immer direkt zur Post fahren um zu fragen ob man Post bekommen hat. Da Volcan relativ klein ist, kommen hier auch gar keine Pakete an, weshalb man in die naechst groesste Stadt fahren muss ( 1 1/2 Stunden mit dem Bus)  Einige Unterschriften und etwas klein Geld  spaeter hatte ich dann endlich mein Paket. Was ich allerdings etwas dreist fand, dass ich dafuer bezahlen musste das die Post mein Paket aufbewahrt hat. Pro Tag faellt eine Gebuehr von 20ct an 

Am Samstag morgen bin ich dann mit einigen anderen Deutschen Freiwilligen in die Berge zu den heissen Quellen gefahren.  Allein die Fahrt dahin war schon ein Erlebnis wert. Wir sind mit 10 Personen in einem Auto gefahren, da natuerlich nicht alle ins Auto gepasst haben, mussten einige halt einfach auf der Ladeflaeche sitzen, was bei der holprigen und bergigen Strasse nicht alzu bequem war.  Die Quellen selbst waren richtig schoen warm und es war quasi wie ein natuerlicher  whirpool  mitten im Niergendwo   

Nach dem wir uns am Morgen schoen entspannen konnten wurde am Abend dann der Geburtstag eines anderen deutschen Freiwilligen, mit einer Party, gebuehrend gefeiert. 

So einmal kurz und knapp neues aus meinem Leben in Panama 

Bis zum naechten Mal 

Theresa

 

15 Geburtstag oder Quinceañera

Mittwoch, 22.10.2014

So da ich jetzt schon länger nichts mehr geschrieben habe wird es mal wieder Zeit für einen Blogeintrag 

Letztes Wochenende bin ich mit meiner Gastfamilie nach Panamá Stadt gefahren, um den Geburtstag meiner Cousine zu feiern  Donnerstag Nacht ging es dann also mit den Nachtbus Richtung Hauptstadt.  Als wir diese Freitag Morgen erreichten ging es erstmal in unser Hotel um uns etwas auszuruhen. Am Nachmittag wurden dann noch einigeDinge für die Party in der Mall besorgt  Dann ging es zurück ins Hotel wo wir uns alle ordentlich aufhübschten. Anschließend ging es los,  ich wusste zwar das der 15 Geburtstag eines Mädchens in Panamá  etwas besonderes ist und groß gefeiert wird, aber die Feier übertraf alle meine Erwartungen.  Es wurde extra ein Raum & ein DJ gemietet.  Da die Party unter dem Motto Harry Potter stand,  war wirklich alles, also von der Raumdeko,  über die Tischdeko bis zum Essen im Harry Potter style dekoriert  Nachdem nach 2 Stunden ( Panameños kommen immer zu spät ) endlich alle da waren, begann die Feier endlich, wie bei jeder Quinceañera mit einer feierlichen Zeremonie.  Zuerst kamen die Eltern in den Saal gelaufen,  dann die Geschwister & zum Schluss schließlich meine Cousine, welche ein Bodenlanges glitzerndes Prinzessinnenkleid trug . Zur Zeremonie gehört außerdem das wechseln der Schuhe  (flache Schuhe werden gegen Highheels getauscht ) und das anlegen des Quinceañera Ringes. Danach gab es dann den Eröffnungstanz und es wurden unendlich viele Fotos mit allen möglichen Familienmitgliedern gemacht ( & hiervon gibt es in Panamá viele ). Der restliche Abend wurde mit ganz viel Essen,  Süßigkeiten & natürlich typisch panamesischer Musik verbracht.  

Samstag sind meine Familie und ich dann mit der Metro in ein Museum über die Entstehung von Panamá gefahren.  Dies war  für meine Familie vermutlich ein wesentlich größeres Abenteuer als für mich,  denn irgendwie sind alle noch nie Metro gefahren und auch sonst kommen sie eher selten aus unserer Dorf raus & erleben dem entsprechenden auch nicht wirklich viel  

                                                    

 

Sonntag ging es dann mit dem Bus wieder zurück ins schöne, aber ruhige Volcán 

 

Sodas war es dann erstmal wieder von mir.  Hasta luego

 

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Autor

Hey ich bin Theresa und 19 Jahre alt. Nach dem Abi werde ich ab August 2014 für 11 Monate einen Freiwilligendienst in Panama absolvieren. Hier halte ich euch über alles was ich so erlebt habe auf dem laufenden. :-)

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